• Eine Welt ohne Geld – Formate des Chaos

    Herzlich Willkommen in meiner virtuellen Freakshow. Ich möchte euch heute einladen, an einer Reise durch mein Gehirn teilzunehmen. Da diese Reise heute das erste mal stattfindet, fange ich am besten mit einem Thema an mit dem sich jeder, der das hier liest, einigermaßen auskennen dürfte: Die Formate im Internet und sogar in der echten Welt.

    In meine kleinen geistigen Reise soll es also heute um Formate aller Art gehen. Genauer gesagt um ein imaginäres Universum, wie es wäre, wenn es kein Geld und die damit verbundenen geistigen Perversionen Gier, Neid und dergleichen gäbe.

     

    Punkt 1 – Die Formate

    Ich denke einige von euch werden das kennen, man surft gemütlich auf irgendwelchen Pornoseiten und … Moment. Neustart.

    Ich denke einige von euch werden das kennen, man surft gemütlich auf irgendwelchen "Internetseiten" und entdeckt eine Datei die man auch gerne sein Eigen nennen würde. Klug, wie man als Internet-Mensch nunmal ist, klickt man, voller Freude zappelnd wie ein Karpfen ohne Wasser, auf den Downloadlink. Per wild leuchtender Anzeige landet das Ding dann via Downloadmanager auf dem PC. Doch, oh Schreck, man hat leider keinen Schimmer was für eine Datei das nun wieder ist. Pdf, divx, mpeg, mp4 ? Panisch wird also zu google gegriffen und in fast Lichtgeschwindigkeit rausgefunden, was man sich nun wieder herrunterladen muss, damit der Mist auch funktioniert.

     

    Nun, wieso ist das so ? Kramen wir also mal ein wenig weiter in meinem Hirn herum, vorbei am Rückenmark hoch Richtung Hypothalamus und ab durch den Thalamus bis zum Bewusstsein. Da sind wir also. Bekannterweise dreht sich in meinem Hirn immer alles nur um das liebe Geld, daher kann ich auch heute nicht darauf verzichten und gebe selbigem die Schuld an unserer Misere von oben.

    Man kann sagen, dass immer nur einer darunter leiden muss, der Konsument. Während Apple Songs via iTunes umherschleudert, die natürlich nur ein iPod abspielen kann, liefert Sony Musik im Atrac-Format, das ebenfalls nur auf firmeneigenen Playern abspielbar ist. Es zeigt sich also, dass es sich hier um eine mächtige Waffe handelt, so wird sich das Produkt besser verkaufen, dass die "besseren" Standards auf seiner Seite hat. Wechseln wir, zur Verdeutlichung, mal in die nicht-digitale Welt. Stichwort Speicherkarten. Es gibt sie in locker 10 verschiedenen Ausführungen, was technisch einfach unnötig ist. Man kann nicht ein und die selbe Speicherkarte für Spielekonsolen und Digitalkameras verwenden, geschweige denn für Handys.

     

    Man wird also in diesen Krieg mit reingezogen, ob es einem passt oder nicht. Stellen wir uns nun also mal eine Welt vor, in der alle diese geldbasierenden Probleme nicht wären. Videos anschauen und produzieren ohne ständiges konvertieren von a nach b und wieder zurück. Kein Qualtitätsverlust durch aufgezwungene Formate ( Hi Microsoft). Freie Wahl bei Betriebssystemen, Browsern, Wiedergabeprogrammen usw.

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    5 responses to “Eine Welt ohne Geld – Formate des Chaos”

    • Damit kann ich mich doch fast einverstanden erklären^^ und ja ich denke du kannst die Zahl ein wenig höher setzen… so auf 97 – 98% der Fälle (nicht nur bei IT) *g … Wenn es Platztechnisch passen würde und es nicht an anderen Gründen (wie Performance, Chipsätzen und damit evtl. höherem Platz- oder Stromverbrauch) als Lizenztechnischen Kosten für die Nutzung eines patentierten System scheitert, dann haut des nämlich hin.
      Btw. wusstest du, dass es auf den Fortschrittsbalken von Windows ebenso ein eigenes Patent gibt wie auf den Mauszeiger und diverse andere Elemente? Zum Glück müssen Entwickler dafür keine Gebühren bezahlen *g … Schließen Buttons, Alert-Boxes, Scrollbars und alles… einfach wahnsinn was alles unter Patent steht *omg*
       
      Gruß


    • Kasse

      In diesem Fall handelt es sich wohl eher um Patente, eine weitere unsagbar kranke Erfindung, die jedoch auch in Verbindung mit dem Geld an sich steht. Eine Entwickler wollen einen bestimmtes Format nicht unterstützen, weil sie dadurch Einfluss verlieren würden (Hi again, Microsoft). Andere können bestimmte Formate nicht verwenden, weil diese unter Patenten liegen. Also ja, es ist wieder das Geld. Der Punkt ist:

       

      Es ist nicht immer gleich offensichtlich, aber es endet einfach in so unglaublich vielen Situationen beim Geld, dass es tatsächlich erschreckend ist. Aber versteh' mich nicht falsch, ich gebe dem Geld keinesfalls Schuld an allem, aber 95% sind locker drin.

    • nun ja… die Behauptung ging allerdings in die Richtung, das lediglich das Geld daran Schuld wäre… Bei vielen Dingen mag es zwar sein… aber bei manchen sind es auch externe Faktoren.
      Am Anfang war die technische Produktion noch nicht im Stande etwas kleineres als CompactFlash zu entwickeln. Später entstanden SD-Karten, da auch nach was kleinerem geschrien wurde. Und als die Karten in die Handy kommen sollten, waren selbst SD's noch zu groß. … ;-)
      Ist es auch hier wieder das Geld? Und dieses Beispiel lässt sich auf viele Dinge, jedoch nicht auf alle, übertragen.
       
      Viele Grüße,
       
      Dominik


    • Kasse

      Habe das nie bezweifelt.

    • zu deinem Beispiel Speicherkarten:
      Andere Bauformen, bedingen andere Vorteile wie z.B: größere Schreibgeschwindikeiten oder größere mögliche Kapazitäten etc. … dies gilt auch für diverse Datenformate. Während .avi im Falle von Filmen unkomprimiert eine gute Qualität liefert und man noch viel mit derartigen Filmmaterial anstellen kann, so bedeutet DivX oder MPEG eine enorme Einsparung von Speicherplatz, jedoch unterschiedliche Probleme bei falscher Speicherung (Im Falle von begrenzten Datenverlust) und einem höheren Rechenaufwand bei weiter Verarbeitung.
      Eine


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