• Eine Welt ohne Geld – Eine Spirale des Abgrundes

    Mörder, Vergewaltiger, Entführer, Diebe und andere "Subkulturen", sollen das Thema des heutigen Welt ohne Geld-Artikels sein. Es geht um die Verbrechen an sich, ihre Gründe, ihren Ursprung und um die Notwendigkeit von Gesetzen. Desweiteren gibt es wieder einen kleinen Einblick in mein Hirn, welches sich wieder einmal eine Welt, ganz ohne Geld vorstellt.

     

    Punkt 4 – Eine Spirale aus Gier und Neid

     

    Am besten fangen wir also erst einmal mit der Definition des Wortes "Verbrecher" an. Ist ein Junge, der auf der Straße lebt und Äpfel zum Überleben klaut ein Verbrecher ? Diebstahl ist offenkundig ein Verbrechen, doch hat dieser Junge eine Wahl ? Seine einzige Wahl wäre es wohl zu betteln, da verhungern wohl keine "Wahl" ist. Wie man vermutlich sieht, ist nicht jedes gesetzlich definiertes Verbrechen tatsächlich ein Verbrechen. Was aber gibt es noch für Gründe um kriminell zu werden ?

     

    Die Gründe für Verbrechen – Mord

    Fragen wir uns also mal, wieso jemand mordet. Da fallen mir spontan ein paar Stichworte zu ein. Hass, Gier, Wut, Eifersucht, Neid, Angst, Selbstschutz, Rache, falscher Nationalstolz, Vertuschung einer anderen Straftat und vermutlich auch einfache Neugier oder, so brutal das klingen mag, der Spaß. Hass, Wut und Rache lassen sich vermutlich schnell abhandeln. So hatte sicher jeder schon einmal die Worte "den mach ich kalt" auf den Lippen, auch wenn es nicht zwangsweise eine ernste Drohung war. Nun, bei einigen ist das aber wohl der Fall und somit gibt es mehr als genug Morde durch diese Motive. Eifersucht ist da schon etwas komplizierter und vermutlich auch seltener. Falscher Nationalstolz, beschreibt auf meine Weise, im Krieg gefallene Soldaten und deren Mörder. Auch Neugier oder andere psychische "Eigenheiten", passen nicht so Recht zum Thema des Artikels. Und genau aus diesem Grund kommen wir nun mal zu den interessanteren Dingen. Neid und Gier sind, meiner Vermutung nach, die Hauptgründe für Mord. Ob der reiche Ehemann ein gutes Testament hat, die Oma "sowieso bald sterben würde" oder jemand einfach eine volle Brieftasche hat. Geld ist wahrscheinlich der häufigste Grund für einen Mord.

     

    Die Gründe für Verbrechen – Vergewaltiger, Entführer und Diebe

    Glücklicherweise lassen sich Vergewaltiger recht schnell auf das Motiv "niedere Instinkte" festnageln oder zur Not per Psychoanalyse einordnen. Entführer und Diebe hingegen sind offensichtlich wieder auf dem Motiv des Geldes anzusiedeln. So wird ein Dieb wohl nichts stehlen, was keinen Wert besitzt. Dieser muss natürlich nichts zwangsläufig ein finanzieller sein, aber dennoch sind das wohl die meisten entwendeten Gegenstände. Entführer – Wieso entführt jemand Menschen ? Nun, da fällt mir persönlich jetzt leider nur das liebe Geld ein. Ein nettes Lösegeld fällt auch in der Steuererklärung nicht auf.

     

    Eine Welt ohne Geld – Eine Welt ohne Verbrechen ?

     

    Sehen wir uns also mal an, welche Arten von Verbrechen es nicht mehr gäbe, wenn das liebe Geld nicht wäre. Diebstähle würden wohl keinen Sinn mehr machen, abgesehen vielleicht von "persönlichem Wert". Entführungen wären ebenfalls ziemlich unwahrscheinlich. Morde würden sich offensichtlich auch drastisch reduzieren, auch wenn man diese vermutlich nie völlig ausmerzen könnte. Abgesehen davon sollte man "Verbrecher" nicht zwangsweise einsperren, sondern mal über andere Möglichkeiten nachdenken. So wären zum Beispiel psychische Hilfe denkbar. Aber das ist nur meine Meinung und die Gesetzgeber sehen das sicher etwas anders. Wenn man keine Lösung finden kann, macht man einfach ein Gesetz.

    Nun gut, genug Gesellschaftskritik für heute und noch ein paar abschließende Worte. In meinen Augen wäre eine Welt, völlig frei vom Geld, eine auf vielen Ebenen bessere Welt. Auch auf der Ebene des Verbrechens.

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    9 responses to “Eine Welt ohne Geld – Eine Spirale des Abgrundes”


    • sJulschn

      In diesem Dorf hätte jeder eine Wohnung. Jeder würde, wenn auch durch langeweile, etwas Arbeiten. Die Arbeit würde jedoch nicht so einen Druck und Leistungszwang auf die Menschen ausüben, da es ja nicht darum geht sein Leben zu finanzieren. Jeder würde Arbeiten, weil es ihm gefällt etwas zu machen und im gegenzug dafür müssen sie auch keine Rechnungen bezahlen oder sonstige Steuern oder ähnliches. Doch um die meisten Menschen so umzupolen bedarf dies ein Weltwunder.
      "In Japan gilt offiziell die 40-Stunden-Woche. Arbeitnehmer haben nach japanischem Gesetz Anspruch auf 10 bis 20 bezahlte Urlaubstage pro Jahr.
      Nichtsdestotrotz machen die Japaner fleißig Überstunden und verzichten oft auf Urlaub. Denn: Für Japaner ist die Arbeit keine lästige Pflicht, sondern ein Geschenk. Nicht-Arbeiten ist für Japaner eine Schande. Das hat seine Gründe in der tiefen Religiosität des Landes"
      http://www.staufenbiel.de/ratgeber-service/arbeiten-im-ausland/arbeiten-in-japan/arbeitsbedingungen.html
      von diesem Motto spreche ich, nur nich von der Religion. Wenn alle Mensche in unseren Dörfern so denken würden, währe dies ein wichtiges Bein für unsere Gesellschaft, was die Arbeit angeht. Alle Menschen müssten zufrieden sein, damit es nicht mehr so ego leute gibt, sondern jeder jedem hilft und im gegenzug dafür auch etwas bekommt wenn man es braucht.


    • Kasse

      Nunja, Dörfer funktionieren aus einem ganz bestimmten Grund extrem schlecht: Abhängigkeit. Kein Dorf auf Erden kann all das allein produzieren, was ein Mensch von Heute so alles haben will. Und wenn der Rest der Welt mit Geld rumspielt, wird man selbst ebenfalls dazu gezwungen. Das ganze funktioniert also erst, wenn eine große Masse mitmacht. Aber genau das wird schwierig, weil niemand in ein Dorf will, wo er zwar ohne Bezahlung arbeiten soll, aber trotzdem noch Rechnungen zu zahlen hat. Und zum Thema "was würden die Menschen tun ?". Nunja, wie bereits angesprochen… Langeweile. Vermutlich der stärkste Motivator von allen. Niemand wird dich daran hindern deinen Beruf weiter zu machen, wenn er dir Spaß macht und du ihn weiter machen willst (nunja, vorrausgesetzt es handelt sich dabei nicht um Banker, Börsenheini oder Bombenbauer ;) ). Man würde vielleicht eine Woche faul auf der Couch liegen. Vielleicht auch einen Monat, aber irgendwann wird einen die Langeweile zwingen etwas zu tun und das wird dann ziemlich sicher etwas sein, das einem Spaß macht, statt wie Heute 90% seiner Zeit mit Dingen zu verschwenden die weder Sinn haben, noch Spaß bringen.


    • freylax

      Eure Einfälle sind ja echt gut, aber ich gleube kaum, dass das so umzusetzen ist. Es gibt zudem auch schon Gemeinschaften, meist nur von 50-100 Leuten, aber zumindest Gemeinschaften die versuchen mmöglichst ohne Geld. Eine dieser Gemeinschaften ist in Norddeutschland, diese haben eine Spielzeugfabrik und nur Bewohner dieser Gemeinschaft arbeiten und leben dort, sie kümmern sich geminsam um die Kinder und Alten. Und leben religiös sehr streng. Man sollte immer ein Blick auf das haben was es schon gibt und sich damit auseinander aussetzen, bevor man Dinge beschwört die so womöglich nie statt finden werden oder zumindest (so vermute ich) nicht in meinem Leben.
      MfG
      freylax


    • sJulschn

      Also ich finde, dass das sehr gute Argumente sind, die sie da bringen.
      Jedoch denke ich auch, dass es beinahe unmöglich ist, so einen Staat auferstehen zu lassen. Es ist trotzalledem ein cooler Ansatz den du da hast.
      Doch wenn alles nur noch von Maschinen übernommen wird, was sollen die Menschen dann machen? Denn ich denke, dass die übrigen Arbeitsplätze wie beispeilsweise in einem Altersheim etc. (zum heutigen Zeitpunkt) nicht von Automationen übernommen werden können. Solche Arbeitsplätze, welche sich jeden Tag individuell verändern, würden also vorerst bestehen bleiben, bis irgendwann einmal Roboter mit bewusstsein erfunden sind. (gruselige Vorstellung)
      Die ürigen Menschen hätten also Freizeit ohne Ende. Fressen, schlafen, gekrault werden. Klingt gut, doch ich würde auf ziemlich dumme Gedanken kommen und nur noch Unfug treiben, weil mir einfach sau langweilig werden würde.
      Ich hab am anfang auch immer gedacht, dass es von ganzen Staaten aus gehen muss, aber ich finde diesen Gedanken ziemlich abwägig. Auch wenn da nur ein Staat mitmachn würde, beispielsweise nur Deutschland, wie soll das auf die anderen Staaten übergreifen? Gruppenzwang?
      Bei den Dörfern, könnte jeder mitmachen der will und wenn man die Sache cool aufzieht würden immer mehr Leute mitmachen und aus den Dörfern würden Städte werden. etc. (Im besten fall) Irgendwann währen denn die Staaten anhänger so in der Unterzahl, dass diese aus Gruppenzwang ebenfalls mitmachen würden.
      Außerdem, denke ich, dass man diese Idee verbreiten sollte, damit die Menschen beginnen würden zu zweifeln, denn wenn niemand an diesem System zweifelt, wird auch keiner mitmachen?
      Also mich bitte auch nich zitieren, ich überlege auch nur so n weng rum. ;)


    • Kasse

      Nunja, man braucht kein Geld um Menschen zum arbeiten zu bewegen. Einzig bei monotoner Arbeit ist dies von Nöten. Aber selbige wird, auch Heute schon, immer mehr von Maschinen übernommen.

       

      Dein Ansatz würde übrigens, und da bin ich mir ziemlich sicher, scheitern. Aus vielerlei Gründen. 1. Ist es nahezu unmöglich die benötigten Menschen und das benötigte Geld zu besorgen. 2. Würde sich das ganze selbst im Keim ersticken, da es einfach viel zu lange dauern würde und noch immer eine Abhängigkeit zum Rest der Welt bestehen würde. Soll heißen, fällt dir "normale" Welt in sich zusammen, fallen all die Dörfer vermutlich mit.

       

      Das ganze muss gleich Global, oder zumindest in sehr großen Ausmaßen gemacht werden, damit es funktionieren kann. Wie wäre es zB. mit einem Programm vom Staat, dass das Ziel hat, eine möglichst hohe Arbeitslosigkeit zu provozieren ? Sagen wir, der Staat gibt Fördergelder raus um die gesamte Wirtschaft zu modernisieren und zwar unter der Bedingung, dass dabei Arbeitsplätze vernichtet werden. Allerdings ebenfalls mit der Bedingung, dass die zuvor Angestellten weiterhin normal bezahlt werden (oder vielleicht etwas weniger, durch evtl. auftretende extra-kosten). Dann hätte man in sehr kurzer Zeit die Wirtschaft komplett überarbeitet und viele nervige und/oder überflüßige Jobs eliminiert. Aber davon abgesehen, könnte alles erst einmal so weiter laufen wie zuvor. Doch irgendwann gäbe es zB. keine Bauern mehr, weil Großunternehmen, durch staatliche Förderung, ganze, automatisierte, Komplexe aufgestellt haben, die nichts weiter tun, als sehr effizient Nahrung zu produzieren. Und da dies dann irgendwann mit fast 0 Kosten geht, könnte man langsam aber sicher, das Geld entwerten und nach einer Weile ganz entfernen.

       

      Zitiert mich hier nicht, ich werfe nur mit Gedanken rum, welche sicher sehr viele Fehler haben. Aber ein kleiner Denkanstoß ist es sicher. Wie auch immer… irgendwie hab ich den Sinn meines Posts verfehlt…. Naja.


    • sJulschn

      Hallo zusammen,
      ich hab gerade diesen Artikel gelesen und finde ihn wirklich sehr interessant. Ich bin froh, dass es noch mehr Leute gibt, die über eine Welt ohne Geld nachdenken.
      Ich hab mir da auch mal so meine Gedanken drüber gemacht und bin dabei ebenfalls auf die kleenen Dörfer gestoßen. Ich denke, dass es niemals oder noch sehr sehr lange dauern wird, bis man diese Idee umsetzen kann, denn wie in dem Artikel von "Der Fluch Geld" schon erwähnt, gibt es zu viele Leute, die nur für Geld arbeiten. Diese Personen sind meiner Meinung nach jedoch nicht selbst an ihrer Sichtweise schuld, da das vorgelebte doch meist einen prägenden Eindruck hinterlässt, welchen es schwer zu überwinden gilt. Wenn man jedoch in diesen Ablauf eingreifen könnte und alle Menschen so umpolen würde, dass sie meinen, die Arbeit sei ein Sinn des Lebens, so denke ich hätte diese Welt eine Zukunft. Doch bis diese Idee der neuen Welt in den Köpfen der Leute herumschwirrt, was zur Realisierung der Welt beitragen würde, muss noch viel viel Zeit vergehen, denn die Menschen sind noch nicht für so eine Wandlung bereit und hängen zu sehr an dem bestehenden System.
      Doch zurück zu den Dörfern. Leider passiert es mir oft, dass ich bei diesem Thema abschweife.
       Als ich mir meine Gedanken so darüber gemacht habe wie man anfangen könnte diese Idee umzusetzen bin ich auf diesen ich nenne es jetzt einfach mal "Plan", weil mir kein besseres Wort einfällt, gekommen.
      1) Man müsste diese Idee der neuen Welt verbreiten. Medien, mündliche Überlieferung etc.
      2) Leute aus den verschiedensten Gesellschaftlichen Gruppen zusammen bekommen, bei denen diese Idee Früchte getragen hat und sie miteinander bekannt machen. Facebook gruppe für Interessierte gründen und so Leute für dieses "Projekt" finden beispielweise. In der Anfangszeit nur Länderbegrenzt, denn jedes Dorf müsste selbst auf eigenen Beinen stehen um sie später miteinander verknüpfen zu können.
      3) Es müssten sich überall auf der Welt solche Gruppen zusammenfinden.
      4) In jedem Land müssten Personen mit Landbesitz dabei sein um diese Dörfer aufbauen zu können. (Es würde auch ohne Dörfer funktionieren, was ich jedoch glaube schwieriger ist. Aber darauf möchte ich jetzt nicht weiter eingehen.)
      5) In diesen Dörfern müsste man eine grüne Infrastruktur aufbauen. Auch Internet, Strom, etc. müssten aufgebaut werden. Doch da aus allen Gesellschaftlichen Gruppen, (alle Arbeits-Arten mit eingeschlossen), jemand vertreten ist könnte dieser die kleinen Projekte leiten und gelichzeitig junge Personen zu diesen Qualifikationen in den bestimmten Bereichen verhelfen. Dies setzt jedoch voraus, dass aus allen Sparten eine qualifizierte Person dabei sein muss.
      6) Wenn die Dörfer soweit aufgebaut sind. Können sie gegenseitig in Kontakt treten, sich austauschen und überall auf der Welt Urlaub machen (in den Dörfern natürlich, denn wir besäßen ja kein Geld). Die innerhalb in diesen Dörfern lebenden Menschen, leben ohne Geld und haben so doch weltweite Möglichkeiten.
      7) Um unseren "Standard" nicht zu verlieren, wäre es auch sinnvoll Waren und Lebensmittel mit den verschiedenen Ländern auszutauschen. (Deshalb auch viele Dörfer überall auf der Welt).
       
      Wie in den Artikeln schon angegeben wäre das alles jedoch komplett ohne Geld nicht möglich. Um das aufzubauen bräuchte man auch Geld, beispielsweise für den Bau der Dörfer etc.
      In diesen Dörfern würde ich jedoch den Bau von Moscheen und Kirchen und so etwas verbieten. Es kann jeder selbst seine Religion auswählen, doch ich bin der Meinung, dass keine durch irgendetwas vertreten werden muss. Religion ist eine Sache des Glaubens und keine der Güter und Rituale. Zudem würden so auch eventuelle Streitpunkte ausgeschlossen werden. Denn es ergibt meiner Ansicht nach keinen Sinn aufgrund der Religion Kriege zu führen.
      Die Sache mit der Kriminalität würde ich sagen, die würde zurück gehen, jedoch ähnlich wie ein Grenzwert niemals an Null gelangen.
      So hoffe ich hab jetzt alles geschrieben.
      Liebe Grüße sJulschn

    • Gerade gemerkt, dass der Pingback zu meinem Artikel "Der Fluch Geld" zerschossen ist *lach* … und btw. das mit dem Gras und den Pillen war nicht gegen dich gerichtet sondern auf die Allgemeinheit.


    • Kasse

      Sorry, dass ich erst jetzt antworte. Der Blog ist gerade ein wenig am verhungern, da ich wenig Zeit habe, aber das wird sich in den nächsten Tagen wieder ändern.

       

      Soweit ich weiß sind  die Verbrechensraten in kleinen Dörfern wesentlich niedriger als in Städten, dass es dennoch welche gibt, liegt vermutlich an zwei Hauptpunkten. Hierbei beziehe ich mir jedoch nur auf Diebstahl:

       

      1. Dieses imaginäre Dorf ist nicht von der Umwelt abgeschnitten. Völlig egal ob sich selbiges autark Versorgt oder nicht, es besteht noch immer eine Interaktion mit der Außenwelt. Und diese benutzt weiterhin Geld. Das bedeutet, dass es immer noch eine "Notwendigkeit" gibt, Dinge zu stehlen.

       

      2. Dieser Punkt ist in Kombination mit dem ersten zu nennen. Drastische Änderungen werden sich erst nach längerer Zeit einstellen. Die Menschen wurden in diesem System geboren, sehen Morde und andere Verbrechen Tag für Tag im Fernsehen und habe alle möglichen seltsamen Dinge adoptiert. Die Dinge von denen ich rede, wären global. Oder eben in einem Paraleluniversum, welches vollkommen abgegrenzt ist. Aber ich denke global ist wahrscheinlicher ;)

    • Guten Abend,
       
      ein interessanter Artikel, das muss ich lassen. Nur leider finde ich, ist die Idee nicht vernünftig zu Ende gedacht. Bis zum Absatz "Eine Welt ohne Geld – Eine Welt ohne Verbrechen" ist alles noch schön klar gegliedert doch ich behaupte mal, dass es in einer Gesellschaft unserer Größenordnung auch ohne Geld weiterhin zu diesen Gewaltverbrechen käme. Geld ist in diesem Falle nur das Mittel zum Zweck aber wie du selber bereits bei den Dieben erwähntest… sie klauen nicht immer nur Geld sondern auch andere Gegenstände … und nicht immer nur, um Geld damit zu machen. In Kleinen Dörfern mit einer sehr geringen Population (nicht mehr als 50 – 100 Menschen) kann man noch ein Leben ohne Geld führen, solange das Dorf im Stande ist, komplett autark zu leben. In diesem Dorf dürfte es dann aber auch derartige Verbrechen nicht geben, da keine Notwendikeit dafür besteht … und weil die Leute bestimmte Sachen nicht haben bzw. kennen, um sie dem anderen zu neiden.
      Solange unsere Gesellschaft so groß ist, dass diverse Menschen einfach untendurch fallen, wird es immer wieder vorkommen, dass derartige Taten vollführt werden.
       
      Gruß,
       
      Dominik Habichtsberg


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