• Blogparade: Utopie – oder die Welt von morgen

    Ein mir zuvor unbekannter Blog mit dem klangvollem Namen "Zementblog" veranstaltet derzeit eine Blogparade, die ich mir selbstverständlich nicht entgehen lassen kann. Die zentrale Frage dieser Blogparade ist "Wie könnte die Welt, in der wir leben, besser sein?", klingt doch perfekt für mich. Unglücklicherweise ist das Thema riesig und so habe ich keine Ahnung wo ich anfangen soll.

    Am sinnvollsten wird es wohl sein, die auf oben genanntem Blog gestellten Fragen zuerst zu beantworten, um dann tiefer in die Materie zu gehen.

    Wie sieht Deine Utopie aus?

    So etwas wie eine "Utopie" gibt es nicht. Und wenn es sie geben würde, wäre es reichlich sinnlos darüber zu reden. Das Wort "Utopie" ist der Inbegriff der Worte "nicht umsetzbar", ergo macht es keinen Sinn darüber zureden. Daraus folgt, dass ich mich von diesem Wort distanziere.

    Welche bereits bestehende Theorie könnte gut sein? Sozialismus? Kommunismus?

    Offensichtlich keine. Der Kapitalismus hat offensichtlich vollständig versagt. Der Kommunismus fand niemals Anwendung und würde vermutlich ebenfalls versagen, Sozialismus ist  im Grunde nichts anderes als Kapitalismus und Faschismus ist wohl kaum der richtige Weg. Und alle Ismen die ich vergessen habe, würden ebenfalls versagen. Denn alle haben sie das selbe Problem, aber dazu später mehr.

    Oder leben wir etwa schon in einer gerechten Welt?

    Krieg, Armut, Welthunger, Verschwendung von Ressourcen und Energie, Gefängnisse, Überwachung, Polizei, schlechte Bildung und Forschung, Gewalt, Aggressionen, giftige Nahrung, Korruption. Habe ich irgendetwas vergessen ? Bestimmt, die Welt hat soviel Mist zu bieten, da ist es schwer den Überblick zu behalten. Der Punkt ist, wir leben in einer Welt, in der 1% der Weltbevölkerung etwa 40% des gesamten Vermögens besitzen. In der 2% der Weltbevölkerung 51,xxx% des Vermögens besitzen. Also nein, diese Welt ist alles aber nicht gerecht. Vor allem wenn man bedenkt, dass es praktisch nur einen Faktor gibt, der das Potential des eigenen Vermögens bestimmt. Und dieser nennt sich "Geburtsort". 

    Wo sind die Lücken in der modernen Gesellschaft, in der Politik, in der Wirtschaft ?

    Die Wirtschaft erzeugt nur Müll, nichts weiter. Die Politik erzeugt auch nichts als Ärger und von einer "modernen Gesellschaft" kann keine Rede sein. Aber auch dazu später mehr.

    Was ist bereits in Ordnung?

    Puh… in etwa gar nichts.

    Was könnte besser sein?

    Naja… der Rest.

    Gibt es Länder, an denen man sich ein Vorbild nehmen sollte?

    Da alle Länder im Prinzip das gleiche tun, wohl eher nicht.

     

    Sieh mal einer an, das ging ja schneller als erwartet. Beginnen wir also mit dem interessantem Teil. Ich werde das ganze in verschiedene Kategorien unterteilen, um zumindest ein ganz klein wenig Übersicht zu gewährleisten.

    Politik

    Mit dem Thema Politik geht auch immer das Wort "Demokratie" einher, weshalb ich mit genau diesem Wort anfangen möchte. Es tut mir Leid das sagen zu müssen, aber so etwas wie Demokratie existiert nicht und hat vermutlich auch niemals existiert. Denn Demokratie sagt aus, dass ein jeder Wahlberechtigter (was in sich schon die Sinnlosigkeit der Demokratie offenlegt), eine Stimme erhält. Und diese Stimmen sollen alle gleich viel Wert sein. Und nun zur Realität. In der echten Welt ist es nun einmal so, dass die Stimmen nicht gleich viel Gewicht haben. Das Gewicht einer Stimme wird von dem Vermögen des Stimmenden bestimmt. Stichwort Parteispenden. Somit ist die ganze Idee von Demokratie in einem monetärem System schlicht eine dumme Idee. Hinzukommt, dass die meisten Menschen ihr Leben lang die selbe Partei wählen, ohne überhaupt zu wissen was diese mittlerweile für Ziele hat. Und der letzte, aber ebenfalls wichtige Punkt ist, dass die Meinung einiger Menschen zu einigen Themen schlicht irrelevant ist. Ich weiß, das klingt hart. Ich will auch niemandem das Recht auf seine Meinung nehmen, aber es ist nun mal einfach so, dass ein Gärtner nicht entscheiden sollte, ob ein neues Atomkraftwerk gebaut wird. Und ich sollte nicht entscheiden dürfen, ob wir hier oder dort Düngemittel verwenden. Wieso nicht ? Weil ich einfach keine Ahnung von dem Kram habe. Und ein handelsüblicher Gärtner hat keine Ahnung von Kernspaltung. Wieso also darf ich meine Stimme für Themen erheben, von welchen ich keine Ahnung habe ? Und wieso darf der Gärtner das selbe ? In meinen Augen macht das wenig Sinn.

     

    Hinzukommt, dass Politik schon lange keinen echten Zweck mehr erfüllt. Politiker lösen keine Probleme, sie machen Gesetze oder schaffen die Probleme erst. Anstatt Drogen zu legalisieren und ihnen ihr Mysterium zu entziehen, sprechen Politiker durch ein Gesetzt. "Du sollst nicht Drogen konsumieren", lautet das Motto. Was soll das ? Wenn interessiert das ? Nehmen wir an ich bin 15 und mir sagt jemand "Du darfst keine Drogen nehmen". Bin ich bescheuert ? Das Motto hier lautet "Jetzt erst Recht !". In anderen Worten, es macht keinen Sinn etwas zu verbieten weil es schädlich ist, stattdessen sollte man das Grundproblem angehen. Oder durch eine Analogie gesprochen, durch Behandlung der Symptome wird die Krankheit nicht geheilt. Fazit, in der Politik geht es darum, möglichst intelligent wirkende Dinge zu sagen, die die Menschen hören wollen, um aus diesen Stimmen zu ziehen, die dann wieder Parteispenden nach sich ziehen. Politik ist ein Geschäft und du bist die verkaufte Ware.

     

    Bildung

    Dass unser Bildungssystem ein einziger Witz ist, brauche ich wohl niemandem mehr erzählen, aber wie schlecht es wirklich aussieht, vermag sich kaum jemand vorzustellen. Wir lernen in der Schule wie man sich unterwirft, wie man in Ärsche kriecht und wie man richtig lügt. Das ist auch schon alles. Unglücklicherweise muss ich sagen, dass vieles was man in der Schule lernt schlicht nicht wahr ist. Ist euch schon einmal aufgefallen, dass es in Geschichtsbüchern nur Gut und Böse gibt ? Amerika befreit alle möglichen belagerten Länder im zweiten Weltkrieg. Hitler ist der Antichrist. Von den großen Geschäften die mit diesen Kriegen gemacht wurden liest man dort wenig. Von Fehlern, die die Helden dieser Geschichten gemacht haben, liest man ebenfalls nichts. Hitler hingegen hat laut Geschichtsbüchern absolut nichts gutes getan. Scheinbar nicht eine gute Tat in seinem ganzen Leben. Im Ernst, soll das ein Witz sein ? Und nein, es geht hier nicht um Hitler an sich. Ich verteidige auch keinesfalls seine Taten. Und dennoch ist er ein hervorragendes Fallbeispiel.

     

    Abgesehen von diesen Dingen, basiert unser Schulsystem nicht auf dem Faktor lernen, sondern viel mehr auf dem Faktor Indoktrinierung. So wird nur gelehrt was im Lehrplan steht, Meinungen werden unterdrückt und Diskussionen sind nicht erwünscht. Schüler werden durch ein veraltetes System bewertet und man schafft Konkurrenzdenken und Elitenbildung. Außerdem schafft dieses System nur weitere fleißige Arbeiter Bienen, die darauf ausgelegt wurden niemals und unter keinen Umständen selbständig zu denken. Also wiederhole ich mich noch einmal, nein, diese Welt ist nicht in Ordnung. Und gerecht ist sie erst recht nicht. Die Bildung besteht heute im wesentlichen aus DSDS und Big Brother, was in sich schon unsagbar traurig ist. Die derzeitige und folgenden Generationen werden somit vermutlich wieder in der Steinzeit landen. Wieso dieses offensichtlich versagende System beibehalten wird, darüber kann man nur spekulieren, aber vermutlich sind es erneut primitive Profit-Gründe. Der Grund ist immer Profit.

     

    Wirtschaft

    Auch in dieser Kategorie bleibt ein Unterwort nicht aus. In diesem Fall ist es das Wort Geld. Das Herzblut unserer Wirtschaft. Erfunden um das tragen von schweren Waren zu verhindern und den Handel zu erleichtern. Heute ist all das eigentlich nicht mehr der Fall. Stattdessen schaffen private Banken Geld aus dem nichts, erfinden es einfach und besitzen somit eigentlich alles auf dieser Erde. Geld kommt immer aus einer Bank und endet ausnahmslos dort. Noch dazu hat die Welt als ganzes mehr Schulden, als es überhaupt Geld gibt. Die Erde als gesamtes ist verschuldet. Bin ich der einzige der hier einen Widerspruch sieht ? Unser gesamtes System ist im Grunde auf einer Lüge aufgebaut. Und unser Geld ist im Grunde das Grundübel in dieser Welt. Aber schauen wir uns erst einmal die Wirtschaft an. Die sogenannte Wirtschaft drückt in einem Wort das selbe aus, wie die Worte Verschwendung, Abfall, Welthunger und Umweltverschmutzung. Die gesamte Wirtschaft unserer Tage baut darauf auf, dass möglichst viele Idioten, möglichst viel Schrott kaufen. Wieso ? Nunja, würden sie das nicht mehr tun, würde dieses System in sich zusammenfallen. Und so ist es logisch anzunehmen, dass die Wirtschaft ein enormes Interesse daran hat, diesen zyklischen Konsum möglichst aufrecht zu erhalten. Hinzu kommt das Motiv Nummer 1, der Profit. Was also passiert, wenn man auf Profit aus ist und darauf achten muss, den Konsum zu erhalten ? Ganz einfach, unsere Welt entsteht. Eine Welt in der alles was geschaffen wird, nur geschaffen wird, um möglichst schnell wieder zu zerfallen. Dieses Prinzip sehen wir von der Modeindustrie, über die Elektronikindustrie bis hin zur Automobilindustrie. Glaubst du nicht ? Was würde passieren, wenn sich alle Autohersteller dieser Welt zusammensetzten, um das bestmögliche Auto zu kreieren, das überhaupt möglich ist ? KFZ-Mechaniker Adieu. Gebrauchtwagenhandel Adieu. Der gesamte Wirtschaftszweig würde unglaublich schnell zusammenbrechen. Die Wirtschaft baut also darauf auf, Müll zu produzieren. Allein diese Erkenntnis sollte ausreichen um zu erkennen, dass unsere Konsumgesellschaft ein fataler Fehler ist. Es ist sogar der schlimmste anzunehmende Fall. Glaubst du wieder nicht ? Überlegen wir mal, was die Konkurrenz so kann. Atomwaffen, ja in der Tat recht vernichtend. Aber keine Sau weiß wie man eine baut. Und hier kommt die Genialität unsere Systems ins Spiel. Man braucht absolut kein Wissen um ein Teil zu sein. Einfaches konsumieren reicht schon. Und hey, konsumieren kann jeder Idiot. Das heißt, jeder Mensch auf der Welt trägt seinen Teil zur Vernichtung des Planeten bei. Der Plan ist perfekt, oder ?

     

    Und nun zum traurigen Teil dieses Artikels. Und dieser lautet:

     

    Die Krankheit

    Man hört ja mittlerweile von allen Ecken "Menschen sind krank" und dergleichen. Leider ist das nicht der Fall, das wäre zu einfach. Menschen sind wie sie sind, ist auch gern gehört. Auch das ist schlicht Blödsinn. In Wahrheit sind Menschen das, was ihr Umfeld aus ihnen macht. Somit wird schnell klar, dass unser System selbsterhaltend ist. Wie sollte es schon versagen ? Mal ernsthaft, man wird geboren und das erste was man lernt ist eine veraltete Sprache. Dann wird man zumeist vor den Fernseher verbannt und lernt, dass man ein nichts ist, wenn man nicht die neuste Markenkleidung trägt. Wen wundert es, dass Menschen so sind, wie sie sind ? Und nicht einmal den Eltern dieser Kinder kann man die Schuld geben. Was sollen sie tun ? Sie haben doch keine Zeit. Zeit ist Geld und Geld ist rar. Und soll ich euch was verraten ? Wenn alles so weiter geht, wird auch meine Generation so handeln. Wie soll man es auch anders machen, wenn man gezwungen ist den ganzen Tag zu arbeiten um seinen anerzogenen Konsumzwang zu befriedigen ? Und ich verrate euch noch etwas, es mag an mir liegen, aber egal welches Problem ich auf Erden sehe, die Ursache ist immer die selbe. Es fängt immer beim Geld an und hört immer beim Geld auf. Ob Krieg, Mord, Diebstahl, Gesetze, Überwachung, Terror oder Armut, alles fängt mit dem Geld an. Und es macht mich traurig, dass nur wenige diesen offensichtlichen Fakt sehen.

     

    Die Therapie

    Meine so genannte Utopie sieht also wie folgt aus. Die Menschheit muss endlich erkennen, dass der Spruch "Durch Behandlung der Symptome wird die Krankheit nicht geheilt" mehr wahre Worte enthält, als alle politischen Ansprachen der Geschichte zusammen. Wir müssen anfangen die Probleme anzugehen, statt Gesetze zu machen um sie zu umgehen. Wir müssen anfangen zusammen, statt gegeneinander zu arbeiten. Die Menschheit muss sich als ein System bewegen, denn nichts anderes sind wir. Entstanden aus Sternen, geboren auf Erden sind wir alle das selbe. Jedes Kind welches an Hunger oder vermeidbaren Krankheiten stirbt, tötet einen Teil von dir selbst. Jeder weitere Panzer der gebaut wird, jeder Gramm Müll der ins Meer gekippt wird, tötet einen Teil von dir. Es wird Zeit, dass sich die Menschheit weiter entwickelt. Diverse Menschliche Revolutionen haben die Evolution ausgehebelt, wir sind auf uns allein gestellt. Die Natur wird uns nicht helfen, bevor wir uns nicht selber helfen.

     

    Die einzige Möglichkeit Kriege, Hunger und Armut zu beenden ist es, die Welt zum Erbe der gesamten Menschheit zu erklären. Alle Notwendigkeiten des Lebens müssen für jeden Menschen auf Erden frei zugänglich sein. Wir müssen Nachhaltigkeit fördern und aufhören die Erde auszubeuten. Wir müssen aufhören Öl zu verbrennen, mehr und mehr Müll zu produzieren und uns gegenseitig umzubringen. Und das wird nicht funktionieren, indem wir nun alle ganz lieb sind. Wir müssen die Notwendigkeit für derartiges Verhalten eliminieren. Kein Geld bedeutet keine Diebstähle, viel weniger Morde und Gewalt, höhere Bildung für alle Menschen, zusammengefasst ein besseres Leben für alle Menschen auf Erden. Es wird Zeit unsere Gesellschaft wissenschaftlich zu planen, statt es sich durch übergroße Egos bilden zu lassen. Wir müssen aufhören die Gründe für gewalttätiges, asoziales Verhalten zu fördern und aufrecht zu erhalten. Wir müssen aufhören Knappheit zu erzeugen, denn diese ist es die in all diesen Schlamassel geführt hat. Heute jedoch bietet sich die einmalige Chance diese zu überwinden. Die Möglichkeit jeden Menschen auf Erden zu ernähren und ein Haus zu bieten sind vorhanden, und zwar schon sehr lange. Einzig unser Profitorientiertes System ist es, welches uns lähmt. Es ist Zeit erwachsen zu werden.

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    11 responses to “Blogparade: Utopie – oder die Welt von morgen”

    • Anfänglich sicherlich .. .die Frage ist halt nur, wie lange es dauert, bis die Agressivität ggF. nachlässt!? ;-)


    • Kasse

      Sorry, aber ich denke die Annahme, dass sich Tiere dann schlicht aggressiv verhalten würden, ist einleuchtender.

    • Moinmoin,
      hm… habe mich an dem Zoobeispiel so lange aufgehangen, weil ich einfach davon ausgehe, dass sich das verhalten großteils nur wegen Frustration bei diesen Tieren ändert.
      Gruß


    • Kasse

      Wieso du dich jetzt solange auf das Zoobeispiel versteifst ist mir ein Rätsel. Ich halte auch nie sonderlich viel von Zoos und dennoch geben sie mir recht. Ich habe desweiteren nie behauptet, dass es den Tieren dort zwangsweise besser geht, es ging mir einzig darum die Veränderung des Verhaltens aufzuzeigen. Und lol sorry, aber so etwas wie "nicht intelligent genug" ist einfach extrem selten. Klar laufen auf dieser Welt Unmengen von Idioten rum, diese sind aber nicht dumm, sondern einfach nur ungebildet. Und das kann man ändern.

    • man man man muss man hier mittlerweile weit runterscrollen *lach*
      Sodele, nachdem ich meine Aufgaben des heutigen Tages erledigt habe, antworte ich dir erst hier und starte dann noch einen weiteren Anlauf auf meinem eigenen Blog um dir auf deinen dort verfassten Kommentar zu antworten *g

      Ehrlich gesagt finde ich das Beispiel mit dem Zoo für die meisten Tiere und bei den meisten Zoos denkbar schlecht gewählt… Als Beispiel ziehe ich hier das Wolfsgehege ran, da ich mich sehr für diese Tiere interessiere. Wie groß ist im Regelfall ein Wolfsgehege? Man sollte unterscheiden zwischen unseren üblichen Zoos und Safari-Zoos mit enorm viel größeren Gehegen. In letzteren wird man, wenn auch nicht vollständig, schon eher das Verhalten dieser Tiere wie es auch in der Natur vorkommt, beobachten können. Ein Zoo ist ein Gefängnis für die Tiere. Am besten kann ich dies an Wölfen festmachen. In einem regulären Zoo beträgt die Fläche auf der sie sich bewegen können weniger als 1km² … was schätzt du wie groß ein Wolfsrevier in der freien Wildbahn ist? Richtig… ein klein wenig größer… sagen wir mal so 50km² bis 150km². Nehmen wir diese Größe mal nicht nur zum "Jagen" und "Ihren Instinkten nachgehen können" sondern auch noch zusätzlich als Ihren Freiraum um sich zu bewegen, so lässt sich dies auch wieder auf einen Menschen übertragen. An dieser Stelle möchte ich dich Fragen, wie viel Platz du brauchst, um dich bewegen zu können und dich dabei wohl zu fühlen? Ich denke mal, dass dir die Größe eines Wolfsgeheges als einziger Lebensraum über den du nie hinauskommst und nicht hinwegschaun kannst, auch nicht ausreichen dürfte ;-) . Was passiert, wenn du in dieser Umgebung bist? Ich behaupte mal, dass man irgendwann abstumpft und da ich Tieren eine gewisse Intelligenz zuspreche, behaupte ich auch, dass jedes Tier (den Menschen eingeschlossen) ab irgendeinem Zeitpunkt in dieser Gefangenschaft resigniert. Die Tiere, welche in einem derartigen Käfig aufwachsen, wissen nicht einmal mehr, dass es noch mehr gibt, als nur ihren Käfig… sie wissen nicht, wie es ist, sich frei zu bewegen … sie bekommen das fressen vorgeworfen und da es immer genug gibt (an dieser Stelle gebe ich dir recht), kommt es zu keinen Kämpfen oder Hierachien mehr. Aber um welchen Preis? Ein "sorgloses" Leben ohne die Freuden die man haben könnte, wenn man nicht von einem Menschen der es ja nur gut meint und die Tiere ja nicht gefangen hält um sich an Ihrem Anblick zu erfreuen und ergötzen … Möglicherweise könnte man jetzt mit dem Aussterben von Tierarten argumentieren… doch da frage ich mich, ob wir Menschen das Recht haben, in den Lauf der Natur auf derartige Weise einzugreifen … BtT: Sollen wir uns selber einsperren um diesen "Luxus" zu haben? Welchen Preis müssten wir bitte zahlen? Zugegeben: Vermutlich keinen großen. Immerhin gibt es nichts was über uns steht und uns für ein "sorgloses" Leben einkerkern kann!?
       
      Territorienkämpfe resultieren nicht nur aus Ressourcenknappheit sondern auch aus Geschichten wie "Der Rasen auf der anderen Seite des Zauns ist Grüner als meiner" … nur so als kleine Anregung ;-) … allerdings ist dies eigtl. nie der Auslöser für einen Kamps sondern vielmehr das Ressourcenproblem das du korrekt ansprichst. Was das Thema "steigende Bildung" angeht, solltest du bitte auch bedenken, dass nicht jeder Mensch intelligent genug ist, bestimmte Dinge zu verstehen und sich somit dann doch noch an altmodische Dinge klammert. Was dann aus diesen Menschen wird (Fanatiker oder weiß der Geier) ist eine andere Frage.
       
      Und wieso gebe ich dir mittlerweile immer mehr Ideen für Artikel? *kopfkratz* :-D
       
      Gruß,
       
      Dominik


    • Kasse

      Ich finde es gut, dass du gerade dieses Beispiel mit den Tieren bringst, denn wenn du genau darüber nachdenkst hast du auch hier das selbe Prinzip. Glaubst du, folgende Tiergenerationen würden sich noch immer so verhalten, wenn Nahrung, Territorium usw. im Überfluss vorhanden ist ? Offensichtlich ist das nur bei sehr wenigen Tieren der Fall, wie dir jeder Zoo bestätigen kann. Somit kann man in der Tierwelt schon sehen, was die Menschen sich, in ihrer Arroganz, nicht eingestehen wollen. Eliminiere die Notwendigkeit und das Problem ist gelöst. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass 90-95% des menschlichen Verhaltens Umweltbedingt ist. Hierbei schließe ich Erbkrankheiten die das Hirn befallen selbstverständlich aus. Ich weiß leider nicht mehr wo, aber es gibt einen sehr guten Vortrag von irgendeinem Evolutionsforscher, der recht eindrucksvoll zeigen kann, dass sogar unsere Gene von unserer Umgebung abhängen. Und wenn diese Theorie richtig ist, stehen meine Aussagen schlicht außer Frage. Aber wie gesagt, das ist bisher nur Theorie. Dennoch erklärt sie in meinen Augen wesentlich mehr, als die bekannten Theorien. Ich werde Link mal beizeiten suchen.

       

      Nein, ich streiche sogar 2 Gründe. Und zwar ziemlich Zeitnah. Ohne Geld gibt es auch keinen Grund für territoriale Kämpfe mehr. Platz ist derzeit noch im Überfluss vorhanden, einzig unsere Ressourcen werden künstlich verknappt, weshalb du den Territorienkampf-Aspekt auch gern in "Ressourcenkampf" umbenennen kannst. Und zu Religion, na ja. Mit steigender Bildung sinkt der Einfluss von Religionen. Mit Ausmerzung des Geldes sinkt er noch weiter. Ich bin recht optimistisch, was diesen Aberglauben angeht.

       

      Zu dem Bildungssystem, was ich hier vorschlage (und noch einmal, es handelt sich hier nicht um meine Ideen, aber dennoch um meine Ansichten) möchte ich mich jetzt nicht äußern, das führt etwas zu weit. Aber danke, wieder ein Artikel mehr ;)

    • *lach* danke für die lange Antwort *g …
      Und was das Thema Macht angeht, so kann ich dir immer noch nur widersprechen. Korrigiere mich, falls ich da was falsch sehe aber wir Menschen sind nunmal nichts anderes als Tiere. Selbst Tiere führen Kriege und Kämpfen um oben zu stehen. Ich nehme hier mal ganz spontan den Wolf als Beispiel: Es gibt durchaus den Kampf ums Revier des anderen Rudels, da dieses Rudel das schönere, Beutereichere Jagdgebiet hat. Es gibt es durchaus, dass 2 Rüden sich kloppen, damit einer oben steht und über dem Rudel steht. Es gibt es durchaus, dass ein Rüde oder eine Hündin auf hinterfotzige Art versucht die Konkurrentin zu meucheln und zu töten. Ich vergleiche gerne die Wölfe mit den Menschen und sehe dabei sehr viele Gemeinsamheiten, die ein Mensch einem Tier nicht einmal zugestehen würde, zugleich aber nicht von den Tieren auf sich übertragen will. Lediglich, das die Tiere nicht zu derartigen Waffen greifen wie wir Menschen sollte denke ich einmal außer Frage stehen.
      Du sagst selber: Kriege resultieren aus Territorienkämpfen, Geld und Glaubenskriegen… streichst du Geld weg, so hast du immer noch 2 Faktoren. Gut, du behauptest, Religionen würden ebenfalls verfallen doch bezweifle ich, das dies wirklich der Fall sein dürfte. Es dürfte keine Sekten mehr geben, die die Taschen der Leute nach Geld ausbeuten … doch Kirchen … du sagst selber, dass es Leute geben wird, die die Dinge noch aus Spaß oder Überzeugung weiter machen. Gibt es keine allgemeine Lehre von der Kirche mehr, so lehren die Großeltern und Eltern die Kinder… und schon wieder ein Punkt wo ich sagen muss "Gute Nacht Marrie"? Ist es nicht sinnvoller, wenn die Leute schon an irgendwas glauben wollen, dass es zentral geregelt wird, was sie lernen? Es gab noch Zeiten hier in Deutschland wo sich Evangelisten und Katholizisten auf dem Heimweg von der Schule gegenseitig mit Steinen beworfen haben … und warum? Weil ihnen bestimmte Dinge gelehrt wurden. Was würde passieren, wenn nun nicht 2 Leute in einer Schule sondern jedes Kind für sich unterschiedlich die Dinge verabreicht bekommen würde?
       

       
      Zu guter Letzt: Du weißt schon, dass Meinungsfreiheit und Pressefreiheit unterschiedliche sind? *G … ich weiß ja nicht, in wie weit ein Blog schon in den Bereich Presse fällt nur wenn dir jemand eine Aussage als Tatsachenbehauptung aufstellt, kann dies auch wieder böse enden!?
       
      Gruß, Dominik


    • Kasse

      Das Ding ist, dass auch deine so schön dargestellte Macht eine Folge des Geldes ist. Es ist wichtig zu verstehen, dass ich nicht das Geld direkt verfluche, sondern eher sage, dass es seit langer Zeit überflüssig ist. Und das schon seit mindestens einer Generation und genau das ist der Punkt. Wenn man in einer Welt auf wächst, in der es immer Konkurrenz, Rassismus, Neid und Gier gab, dann wird man diese Werte übernehmen. _Niemand_ wird mit dem Bedürfnis nach "Macht" geboren. Spätestens die zweite Generation hätte schon völlig andere Werte als die unsere, was nicht weit hergeholt ist, bedenkt man, dass dies heute auch schon der Fall ist. Frag' die ältesten Leute die du kennst, was sie für Werte vermittelt bekommen haben und dann schau dir den Kontrast auf den Schulhöfen dieser Welt an. Ich wiederhole mich noch einmal, damit der Punkt klar wird, denn er ist sehr wichtig:

      Kein Mensch wird gut oder böse geboren, es ist seine Umwelt die ihn formt.

       

      Tut mir Leid dir das sagen zu müssen, aber Kriege sind vermeidbar. Wenn es hoch kommt, gab es in der Geschichte der Menschheit vielleicht 2-3 echte Kriege. Alle anderen drehten sich _nur_ um Territorien, Geld oder Götter.

       

      Religionen werden ohne Geld zerfallen und in einem Bildungssystem, welches Wert auf den einzelnen legt, statt jeden Mensch zu einer wandelnden Datenbank zu machen, haben es Religiöse Institutionen ebenfalls schwer. Das sieht man auch heute schon zum Teil. Territoriale Konflikte machen ebenso wenig Sinn, wenn Land keinen monetären Wert besitzt. Und Geld, nunja, auch das ist kein Kriegsgrund mehr. Und niemand führt ohne "Notwendigkeit" einen Krieg, das passiert einfach nicht.

       

      Kommen wir also zu der Frage, die mich immer wieder amüsiert. "Was würden Menschen tun ? Wieso sollten sie arbeiten ?",

       

      Alleine die Fragestellung zeigt mir schon, dass ich Recht habe. Diese Frage taucht dermaßen oft auf, dass ich sie bald auf die Liste der Beweise stellen werde. Denn diese Frage zeigt auf, dass die Menschen so sehr indoktriniert wurden, dass sie sich eine Welt ohne Arbeit nicht einmal mehr vorstellen können. Ein Beispiel:

       

      Wir befinden uns in einem Afrikanischem Dorf. Die Frauen des Dorfes tragen jeden Tag Wasser von einem Brunnen weit außerhalb zum Dorf. Nun schlägt jemand vor, einen Kanal zu bauen, um das Wasser dort hin zu bringen. Auch hier würde die Frage auftauchen. "Was werden all die Frauen den ganzen Tag machen ?". Siehst du worauf ich hinaus will ?

       

      Stell' dir vor, du kannst alles was du benötigst, ohne Preisschild haben. Du würdest also nichts mehr tun ? Das glaube ich dir nicht. Nein, du würdest statt dessen mehr Zeit mit deiner Familie verbringen, vielleicht reisen. Einen Garten pflegen oder Computerspiele schreiben. Und genau das ist der Punkt. Bei Milliarden von Menschen, findet sich immer jemand der eine Aufgabe sowieso ausführt, freiwillig und mit Spaß an der Sache. Ganz davon abgesehen, unterschätzt du wohl die Sinnlosigkeit dieses Systems. Wir könnten von heute auf morgen mehr als 90% aller Jobs entfernen. Glaubst du mir nicht ? Sehen wir uns das mal kurz:

       

      Alle Geldberufe (Bankiers, Börsenspinner und dergleichen), nun sinnlos. Kassierer zB. sind auch heute schon sinnlos und zwar schon lange. Nahezu jeder Bürokratenjob – überflüssig. Politiker – überflüssig. Richter und Anwälte, nicht sofort überflüssig, aber relativ schnell. Und ich könnte noch sehr lange weiter machen, aber alleine diese Berufe zeigen schon was ich sagen will.

       

      Zu Hitler… ja, es stand auch mal ohne Rechtfertigung da. Das Ding ist, dass ich den Glauben an die Meinungsfreiheit schon vor langer Zeit verloren habe ;|. Und zum Thema zu kurz gefasst:

       

      Oh, du glaubst gar nicht wie klar mir dieser Punkt ist. Deine Fragen würden vermutlich auch nicht hier stehen, hätte ich all das noch ausgeführt. Allerdings hätte der Text dann statt ~2,2k Wörtern schnell 500k Wörter gehabt und das liest nun wirklich niemand…

    • Gut geschriebener Artikel, Kasse.
       
      Allerdings muss ich dir bezüglich des Geldes, welches du als Allumfassendes Böses darstellst größtenteils widersprechen. Ich werde zu dem Fluch Geld bei Zeiten (wie bereits angekündigt) einen Artikel auf meinem Blog verfassen. Allerdings sollte man bedenken, dass ein anderer Faktor "Macht" ist… und Macht basiert nicht nur auf Geld. Macht findet sich schon in einer Gesprächsrunde von ein paar Leuten wo einer seine Dominanz ausfährt… ggF. wo einer vor dem anderen auch prahlt, wie toll er ist und damit den anderen ggF. niedermacht… emotional in den Keller reißt und sich an Neid und Eifersucht labt. Macht ist, wenn man oben auf ist, den tolleren, den dickeren, den längeren hat bzw. den anderen zu verkaufen versucht und auch noch verkauft bekommt. Macht … dafür brauche ich kein Geld… dazu reichen mir auch schon Worte. Und auch was Kriminalität angeht, so resultiert diese nicht ausschließlich aus Geld. Kriege und Kämpfe wird es immer geben… Geld hin oder her… dazu müsste man schon eine Gesellschaft in einen Zustand bringen, wo jeder Mensch Sorgen hat und seinen Teil dazu beitragen muss, dass die anderen überleben… nur in einer Gesellschaft dieser Größenordnung ist auch dies wieder nicht möglich, da das Bewusstsein für das Leben eines x-ten Menschens fehlt.
      Was deine Aussage zum Punkte der Wirtschaft angeht, so kann ich dir auch hier nur bedingt zustimmen. Natürlich würde, an deinem Beispiel der Autoindustrie festgemacht, der Umsatz zurückgehen. Doch da es immer eine stetige Fortentwicklung gibt und der Mensch in 10 Jahren schlauer war als er zum derzeitigen Zeitpunkt ist, so wird es eine fortlaufende Entwicklung geben… nur nicht mehr mit einem derartig breiten Angebot. Jedoch: Wenn eine Firma weniger produziert, so muss weniger gearbeitet werden, wird weniger gearbeitet, so fließt weniger Geld. Fließt weniger Geld, so wird weniger ausgegeben. Eine Katze die sich in den Schwanz beißt und wieder das Problem des elendigen Fluches "Geld" darstellt. Gäbe es jedoch kein Geld, so könnte sich die Frage bei den Menschen ergeben: "Wieso soll ich arbeiten? Ich bekomme doch eh alles und für Leute die sich nur den Arsch platt sitzen, da racker ich mir nicht den Rücken krum… da setz ich mich auch lieber hin" … und wo ist dann noch wer der arbeitet? Ich merke ich schweife wieder zurück zum Thema Geld und zugegeben, Geld ist ein Fluch aber die Abschaffung keineswegs die Lösung all unserer Probleme. Vielmehr würde die Abschaffung viel mehr Probleme aufwerfen.
      Punkto Bildung:
      An dieser Stelle gebe ich dir voll und ganz recht… allerdings ein wenig mehr ausführen hättest du es schon gekonnt ;-) . Was mir auffällt: Du rechtfertigst dich für das ansprechen des Themas "Hitler" *g … Werde zu der "Problematik Hitler", und dass man sich immer rechtfertigen muss wenn man es wagt gut über ihn zu sprechen oder den Anschein erweckt, dass man ihn verteidigen würde, mal bei Zeiten einen Artikel auf meinem Blog dazu verfassen. Freu dich schonmal auf einen sehr bösartigen Titel und einen brutalen Text :twisted:
      Punkto Politik:
      Muss ich dazu was sagen? Ich hasse Politik… und nicht zu unrecht. Außerdem dürften wir beide uns vermutlich hier gegenseitig ziemlich aufreiben können, da ich an manchen Stellen zu den Kapitalisten gehöre und für die Abschaffung des Sozialstaates bin, wie er in Deutschland existiert. Allerdings nicht zur Gänze, nur mit neu strukturierten Regeln.
      Einzige Sache die ich bei Politik und Gesetzen sagen möchte: Es gibt zu viele Sonderfälle, als dass man mit White- und Blacklisting alles in der Form abdecken kann, als dass auch keiner benachteiligt oder übervorteilt wird.
       
      Viele, ausführliche Grüße,
       
      Dominik 


    • Kasse

      Und dennoch wir eine Utopie nie über den Status des Gedankenmodels hinauskommen. Es mag zwar sinnvoll seine, in Richtung Utopie hinzuarbeiten, doch erreichen wird man sie nie. Mehr wollte ich damit nicht Aussagen.

       

      Ja der Kommunismus ist in der Theorie ganz super usw usf. Bleibt nur ein Problem. Auch er nutzt Geld und ist somit in seinen Grundfesten korrupt. Es ändern einfach nichts. Egal welcher Ismus ins Spiel gebracht wird, im großen und ganzen ändert sich nichts. So traurig das auch klingt.


    • Jan

      Dein Beitrag zur Blogparade gefällt mir sehr gut, eine wirklich interessante und aufschlussreiche Betrachtung hast du da vorgelegt. Ich kann dir in vielen Punkten ohne ein weiteres hinzuzufügendes Wort zustimmen, nur nicht in deiner spärlichen Abhandlung von Kommunismus und Sozialismus. Das sehe ich so: Sozialismus ist die Vorstufe zur vom Kapitalismus befreiten Gesellschaft, dem Kommunismus. Dessen theoretischer Ansatz ist äußerst nützlich für den Aufbau einer besseren Welt ohne Geld und daraus resultierenden Übeln. Auch deine Ansicht zum Schlagwort "Utopie" kann ich nicht teilen: Eine Utopie ist, entgegen der weitverbreiteten Ansicht, nicht die unrealistische – also nicht umsetzbare – "Vision" einer besseren Welt, sondern die konstruktive Idee einer solchen – also eine durchaus praktikable Vorstellung. Utopien sind das, was einem politischen Menschen den Antrieb gibt, was ein Streben nach der eigenen Vorstellung von Gerechtigkeit auslöst und stabil hält.


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